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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen Christina Döderer

Zusatz COVID 19

Grundsätzlich gilt für alle Veranstaltungen, die wir durchführen: Sollte eine Veranstaltung aufgrund der Einschränkungen durch Corona in Form von Quarantänebestimmungen, Einreiseverboten, dem Verbot von Gruppenveranstaltungen oder geschlossenen Beherbergungsbetrieben nicht möglich sein, erstatten wir sämtliche Beträge (Veranstaltungspreis) die bei uns bereits bezahlt wurden zu 100% zurück. ABER: Solltest Du eine Tour absagen müssen, weil Du aufgrund geltender 2G-Regelungen nicht mitkommen kannst, kann leider keine Gutschrift erfolgen.

 

1.        Allgemeines

1.1 Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) enthalten die zwischen uns, der Christina Döderer, Bachstr. 24, 83224 Grassau, Deutschland (im Folgenden „Verkäufer“, „Veranstalter“ oder „wir“) und einem Verbraucher oder Unternehmer (im Folgenden „Kunden“) ausschließlich geltenden Bedingungen für den Kauf der angebotenen Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht durch schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien abgeändert werden.

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.2. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Kunden schriftlich, per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde dieser Änderung nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen durch den Kunden als anerkannt.

 

2.        Vertragsschluss

2.1. Die Präsentation der angebotenen Waren und Dienstleistungen stellt kein bindendes Angebot des Verkäufers dar. Erst die Bestellung einer Ware oder Dienstleistung durch den Kunden stellt ein bindendes Angebot nach § 145 BGB dar. Im Falle der Annahme des Kaufangebots durch den Verkäufer versendet dieser an den Kunden eine Auftragsbestätigung per E-Mail.

2.2. Nach der Abgabe des Angebots und erfolgreichem Abschluss der Bestellung, erhält der Kunde eine Kaufbestätigung per E-Mail mit den relevanten Daten. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingegebene E-Mail-Adresse korrekt ist.

2.3. Während des Bestellprozesses hat der Kunde die Möglichkeit die getätigten Eingaben zu korrigieren. Vor Abschluss des Bestellprozesses erhält der Kunde eine Zusammenfassung aller Bestelldetails und erhält die Gelegenheit seine Angaben zu überprüfen.

2.4. Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

2.5. Eine Kontaktaufnahme des Kunden durch den Verkäufer erfolgt per E-Mail.

2.6. Bei digitalen Gütern räumt der Verkäufer dem Kunden ein nicht ausschließliches, örtlich und zeitlich unbeschränktes Recht ein, die überlassenen digitalen Inhalte zu privaten sowie zu geschäftlichen Zwecken zu nutzen. Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte, sowie eine Vervielfältigung für Dritte ist nicht gestattet, sofern keine Erlaubnis seitens des Verkäufers erteilt wurde.

3.        Preise und Zahlungsbedingungen

3.1      Es gelten für die Leistungen die in der jeweils aktuellen Veranstaltung aufgeführten Preise.

3.2      Die Vergütung ist mit Rechnungsstellung sofort ohne jeglichen Abzug im Voraus fällig.

3.3      Erfolgt der Vertragsabschluss und die Rechnungsstellung, sowie die Ausstellung des Reisesicherungsscheines weniger als 30 Tage vor dem Veranstaltungsbeginn, so ist die Vergütung sofort und ohne jeglichen Abzug im Voraus fällig.

4.        Rücktritt

4.1 Der Kunde kann von dem Vertrag vor Veranstaltungsbeginn jederzeit zurücktreten. Der Rücktritt ist in Schriftform zu erklären und wird mit Zugang beim Veranstalter wirksam. Abhängig vom Zeitpunkt des Rücktritts werden dem Reisenden nachfolgende Stornogebühren in Rechnung gestellt:

4.2      Tagesveranstaltungen

 

  • 30 Tage vor Reisebeginn 20% des Veranstaltungspreises

  • 29 bis 22 Tage vor Reisebeginn 30% des Reisepreises.

  • 21 bis 15 Tage vor Reisebeginn 40% des Reisepreises.

  • 14 bis 7 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises

  • 6 Tag bis 4 Tage vor Reisebeginn 75% des Reisepreises

3 Tage bis 24 Stunden vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises

4.3      Mehrtagesveranstaltungen

  • 45 Tage vor Reisebeginn 20% des Reisepreises

  • 44 bis 31 Tage vor Reisbeginn 30% des Reisepreises

  • 30 bis 15 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises

  • 14 bis 08 Tage vor Reisebeginn 75% des Reisepreises

  • 7 Tage bis 24 Stunden vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises

5.        Mindestteilnehmerzahl

5.1      Veranstaltungen können grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn eine Mindestteilnehmerzahl erreicht wird, es sei denn, dass sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung etwas anderes ergibt. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, so ist der Veranstalter berechtigt, vor Veranstaltungsbeginn vom Vertrag zurückzutreten. Bei Tagesveranstaltungen kann der Veranstalter einen Rücktritt bis spätestens zum 3. Tag vor der eigentlichen Veranstaltung dem Reisenden erklären. 5.2 In der vorvertraglichen Information und der Veranstaltungsbeschreibung muss die Mindestteilnehmerzahl beziffert werden sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Veranstaltungsbeginn dem Reisenden die Erklärung des Rücktritts zugegangen sein muss. In der Bestätigung muss deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen werden. Ein Rücktritt ist spätestens an dem Tag zu erklären, der dem Kunden in den vorvertraglichen Informationen und der Bestätigung genannt wurde.

5.3      Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Veranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Wird die Veranstaltung aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde alle an den Veranstalter geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück. Darüber hinaus gehende Aufwendungen wie z.B. für Impfungen, Visa, Hotelkosten oder Flug-/Bahntickets können nicht übernommen werden.

 

6.        Versandbedingungen

6.1. Der Versand der bestellten Ware erfolgt gemäß den getroffenen Vereinbarungen. Anfallende Versandkosten sind jeweils bei der Produktbeschreibung aufgeführt und werden gesondert auf der Rechnung ausgewiesen.

6.2. Digitale Güter werden dem Kunden in elektronischer Form entweder als Download oder per E-Mail zur Verfügung gestellt.

7.        Teilnahmeberechtigte/ Schlechtwetterregelung

7.1      Teilnehmen an den Tages- oder Mehrtagesveranstaltungen kann jeder, der gesund ist und der den speziellen Anforderungen, technisch, körperlich und geistig, für die jeweilige Veranstaltung gemäß den in den Anforderungen genannten Voraussetzungen entspricht.

7.2      Der Veranstalter. dessen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen sind berechtigt, zu Beginn oder während der Reise, Kunden auszuschließen, die den unter Absatz 7.1 genannten Anforderungen nicht entsprechen. Eine Rückerstattung des Veranstaltungspreises ist in diesen Fällen ausgeschlossen.

7.3      Wetterbedingte Absagen bis 3 Tage vor Beginn der vereinbarten Leistung unterliegen der ausschließlichen Entscheidung des Veranstalters. In diesem Falle erhält der Kunde den gesamten Veranstaltungspreis, den er für die gebuchte bzw. abgesagte Veranstaltung getätigt hat. Wetterbedingte Änderungen der Veranstaltung oder der Abbruch während der Veranstaltung unterliegen alleine dem Veranstalter. Bei wetterbedingter Beendigung während der Veranstaltung durch den Kunden besteht kein Anspruch auf Rückzahlung. Der Kunde muss sicherheitsrelevante Anweisungen des Veranstalters bzw. dessen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen befolgen.

8.        Widerrufsrecht

Handelt ein Kunde als Verbraucher gem. §13 BGB, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Handelt ein Kunde als Unternehmer gem. §14 BGB in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, steht ihm kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

 

9.        Gewährleistung

Soweit die gelieferte Ware mangelhaft ist, ist der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, Nacherfüllung zu verlangen. Ist dies nicht möglich, kann der Kunde von dem Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern. Die Verjährungsfrist von Gewährleistungsansprüchen für die gelieferte Ware beträgt zwei Jahre ab Erhalt der Ware.

 

10       Haftungsbeschränkung

10.1. Der Verkäufer/Veranstalter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haftet der Verkäufer/Veranstalter für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung ein Kunde regelmäßig vertraut. Im letztgenannten Fall haftet der Verkäufer/Veranstalter jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Der Verkäufer/Veranstalter haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.

10.2. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Die Haftung nach Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

10.3. Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Verkäufer haftet insoweit weder für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Online-Handelssystems und der Onlineangebote.

10.4. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.

11.      Haftungsausschluss

11.1    Der Veranstalter haftet im Rahmen seiner abgeschlossenen Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die auf fahrlässige bzw. grob fahrlässige Handhabung des Reiseveranstalters oder seitens der mit der Leitung der Veransaltung betrauten Person zurückzuführen sind. Von gesetzlichen Haftpflichttatbeständen abgesehen, unternimmt der Kunde auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil.

11.2    Bei Wanderungen:

Diese erfolgen zwar unter der Leitung der mit der Führung betrauten Person, werden aber in jedem Fall in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko durchgeführt. Es bleibt der mit der Führung betrauten Person vorbehalten, die geplante Wanderung nach den Kenntnissen der Teilnehmer, nach deren technischen und konditionellen Voraussetzungen oder wegen unvorhersehbaren Umständen abzuändern. Trotz sorgfältiger Planung und Einsatz von ausgewählten und sehr erfahrenen Bergwanderführern kann der Veranstalter objektive und subjektive Gefahren bei Präsenzveranstaltungen (mit Wanderungen) nicht ausschließen. Dies sind u. a. Steinschlag, Eisschlag oder ein unvorhersehbarer Wetterumschwung. Den Einschätzungen und Anweisungen der Bergwanderführer des Veranstalters sind daher unbedingt Folge zu leisten.

11.3    Die Regelungen des vorstehenden Abs. 1 und 2 gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung) und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gilt auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen. Die Haftung für Verzug bestimmt sich jedoch nach § 8, die Haftung für Unmöglichkeit nach § 9.

11.4    Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

 

12.      Schlussbestimmungen

12.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

12.2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Bestimmungen des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

12.3. Soweit ein Verbraucher bei Abschluss des Vertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte und entweder zum Zeitpunkt der Klageerhebung verlegt hat oder seinen Aufenthaltsort zu diesem Zeitpunkt unbekannt ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Geschäftssitz des Verkäufers.

Wenn ein Verbraucher seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einem Mitgliedsstaat der europäischen Union hat, sind für alle Streitigkeiten die Gerichte am Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlich zuständig.

Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers.

12.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder den gesetzlichen Regelungen widersprechen, so wird hierdurch der Vertrag im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird von den Vertragsparteien einvernehmlich durch eine rechtswirksame Bestimmung ersetzt, welche dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Die vorstehende Regelung gilt entsprechend bei Regelungslücken.

Stand Jan. 2022